Reise blog von Travellerspoint

Santiago de Chile

Ein bisschen Luxus.

sunny 25 °C

Nach ein paar wunderschönen, heissen Wochen in Brasilien sind wir Anfang April in unser letztes Südamerikaland geflogen – nach Chile. Da wir die kurzen 10 Tage nicht mit tagelangen Busreisen (in die Atacama-Wüste wären es wirklich 24 Std. ONEway gewesen) verbringen wollten, haben wir beschlossen es uns in Santiago de Chile gemütlich zu machen, und Chile „nur“ von dort aus zu erkunden.
Perfekte Entscheidung, es waren 10 super entspannte Tage, was nach Rio nicht schlecht war ;-)

Schon auf den ersten Metern in Santiago waren wir glücklich, wieder auf spanisch-sprachigem Boden unterwegs zu sein! Nachdem wir meisten nur die Hälfte verstanden haben, war es so toll sich endlich wieder unterhalten zu können und alles zu verstehen! Noch dazu haben uns die Chilener von Anfang an mit ihrer Freundlichkeit begeistert, als wir dann auch noch festgestellt haben, dass Chile nicht wie „angekündigt“ teurer als Brasilien ist, im Gegenteil, waren wir restlos glücklich :)

Wir haben uns ein kleines, feines Apartment gegönnt - das hiess sich endlich mal wieder in seinen „eigenen“ 4 Wänden austoben und ausbreiten, jeden Morgen vor dem Frühstück ein paar Bahnen im Blick-über-die-Stadt-Swimmingpool im 18. Stock ziehen, Leckerstes aus frischen Zutaten von Gemüse-, Fisch- oder Obstmarkt kochen, ausgedehnte faule Crepes-Frühstücke und die super Aussicht von der grossen Dachterasse geniessen, bei Tag und Nacht: Santiago ist rundherum von riesigen Bergketten umschlossen, die Anden hatten an einer Stelle sogar schon Schnee und da wir mitten im Zentrum gewohnt haben lag die ganze Stadt unter uns.

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Auch von den verschiedenen grünen Bergen in der Stadt hat man weite Blicke auf die sonst ganz flache Stadt und die Anden drumherum – wenn sie nicht gerade im Smog liegt, der aufgrund der Berge ringsum und des fehldenden Winds im Sommer nicht abziehen kann. Bis auf den fehlenden Ausblick haben wir das aber nicht gross gemerkt.

Wir hatten nicht nur einen tollen Park direkt um die Ecke, sondern auch eine richtig schöne Cafe-, Kneipen-, und Restaurant-Szene bei uns im Viertel, so dass wir nicht nur sehr viel gutes Fleisch essen waren, sondern auch schnell ein Stammcafe hatten ;) Neben dem leckeren Essen darf der chilenische Wein natürlich nicht unerwähnt bleiben... Direkt aus den Tälern um Santiago kommen einige gute Tröpfchen her, darunter auch Rebsorten, die in Europa gar nicht (mehr) angebaut werden.
Wir sind durch die Fussgängerzonen gebummelt, über Kunstmärkte geschlendert, haben im Park oder auf der Dachterasse die letzten warmen Sonnenstrahlen genossen, Andi hat sich zum Friseur getraut, d.h. auch Bart ab (vorher- nachher in der Fotogalerie – aber inzwischen ist längst wieder alles beim „alten“ :) ).
So haben wir in unserem kleinen Apartment ein kleines bisschen Alltag im Reisen gelebt.

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Auch wenn Ausflüge in die Umgebung zwecks Krankheit über Ostern ausgefallen sind, haben wir in Santiago ausreichend Programm und Abwechslung gehabt; wir haben es als eine Stadt erlebt, in der man viel unternehmen kann aber auch einfach leben kann, nicht so aufgeregt und manchmal auch aufgesetzt, wie manch andere Hauptstädte.
Für uns war Santiago somit die ideale Stadt zum „Pausieren“ ... Pause vom Reisen, ganz schöner Luxus... :-)

Eingestellt von Sondi 06:51 Archiviert in Chile Tagged santiago

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